AgroWikiVR 1 & 2

Projektlaufzeit

Oktober 2019 – Januar 2021

Kontext und Ziele

Im Rahmen der Kooperation <<Konzeption und Durchführung einer „Design-based Research“-Studie „VR-basierte Wissenschaftskommunikation für die Agrarsysteme der Zukunft“ (AgroWiKoVR) >> mit dem Forschungsverbund Agrarsysteme der Zukunft hat die Forschungsgruppe Creative Media einen VR-Demonstrator zur explorativen Wissenschaftskommunikation entwickelt. Dieser dient der Erforschung von Präsentations- und Interaktionstechniken zur Präsentation der Forschungsthemen und -ergebnissen der im Forschungsverbund zusammengeschlossenen Institute. Gleichzeitig können sowohl Einstellungen und Präferenzen der Nutzenden erhoben und für die Forschung nutzbar gemacht werden.

Mit der VR-Anwendung können sich interessierte Bürger u.a über die Nutzung von Algen und Insekten als Nährstoffquelle der Zukunft, Miniatur-Gewächshäuser für den urbanen Raum und Efektivitätssteigerung von Landwirtschaftlichen Gerät informieren. Diese und die damit verbundenen Prozesse können im 3D-Raum betrachtet werden, wobei ein virtueller Erzähler als Informationsquelle und Tourguide dient.

Besucher der Grünen Woche probiert die VR-Entwicklung aus.
Besucher der Grünen Woche probiert die VR-Entwicklung aus.

Darüber hinaus unterstützten die Mitarbeiter der Forschungsgruppe das Konsortium mit der Auswahl eines Multitouchtisches und der Konzeption und Aufbereitung der für den Tisch bestimmten Medien und Informationen. Mit Hilfe dieses Tisches können sich Besucher durch Platzieren eines der den Instituten zugeordneten Markers mit zusätzlichen Informationen versorgen und in Kontakt mit den Forschungseinrichtungen treten.

Besuch der Bundesministerin auf der Grünen Woche
Besuch der Bundesministerin auf der Grünen Woche

Auf Basis der vielversprechenden Ergebnisse und des positiven Feedbacks wird die Studie im Folgeprojekt AgroWiKoVR2 fortgesetzt und unteranderem erforscht wie VR-Wissenschaftskommunikationsexponate (u.a. auf der MS Wissenschaft) auch ohne VR-Headset genutzt – und damit Hygieneverordnungen eingehalten – werden können sowie welche Interaktionsparadigmen eine multimediale Nutzung ermöglichen.